Inneres Lächeln 3

Sumpfdotterblume

Inneres Lächeln, Teil 3

Im dritten Teil stehen die spirituellen Aspekte des Inneren Lächelns im Zentrum. Das, was uns tatsächlich ausmacht, geht weit über unsere Körperhülle hinaus. Das Innere Lächeln bringt uns daher nicht nur unserem Körper näher, sondern eröffnet auch einen Zugang zum Grösseren Ganzen. Während sich die ersten beiden Beiträge auf die direkten, sicht- und fühlbaren Aspekte unseres Daseins konzentrieren, beleuchtet dieser dritte Teil nun unseren Platz im Universum in einem grösseren Zusammenhang.

Deine Seele auf dem Inkarnationsweg

Wenn man von einer Reinkarnation ausgeht und das Leben als einen zyklischen Prozess betrachtet, dann durchläuft unsere Seele auf ihrer Reise durch die einzelnen Inkarnationen einen Reifungsprozess. Angefangen von einer Säuglings- und Kinderseele, über die jugendlichen und reifen Phasen bis hin zur Alten Seele, wachsen und reifen wir an jeder Herausforderung, der wir im Laufe unserer Leben begegnen. Oder es bietet sich zumindest das Potential dazu. Zeit also, unserer mutigen Seele zu danken und uns selbst auf die Schultern zu klopfen für alles, was wir bisher erreicht haben und lernen durften!

Dafür fokussierst du deine Aufmerksamkeit auf deinen Inkarnationsweg und schenkst deiner Seele ein liebevolles, dankbares Lächeln, dort wo sie jetzt gerade steht. Genau hierhin, an diesen Ort wo du gerade bist, hat sie dich bisher sicher und zuverlässig geführt durch all die unzähligen Leben.
Du spürst, wie deine Seele dankbar zurück lächelt und sich freut, von deinem bewussten Selbst anerkannt und gesehen zu werden.

Diese Übung hilft dir, dein Leben in einem grösseren Kontext erfahren. All die kleinen Verwerfungen des Alltags erscheinen plötzlich nicht mehr so wichtig, angesichts der grossen Reise, auf der du dich befindest.

Deinen Frieden mit dir machen

Auch wenn dein Körper dein zentraler Ankerpunkt ist in diesem Leben, bestehst du aus mehr als nur Materie. Du hast ein Energiefeld, eine Aura, Chakren, verschiedene Energiekörper, eine Seele und noch vieles mehr.

Lächle innerlich dein gesamtes Sein an und alles was dich ausmacht.
Dann nimmst du wahr, wie dein eigenes, wahres Selbst zurück lächelt.

Du brauchst dabei gar nicht im Detail zu wissen, was das alles umfasst. Es genügt die Absicht, dass dein gesamtes Sein gemeint ist.

Deinen Frieden mit Gott und dem Universum machen

Alles was wir mit unseren Sinnen erfassen können, ist Teil der Schöpfung. Auch wir selbst gehören dazu, bestehen wir doch aus genau demselben Sternenstaub wie alles andere in der Galaxie auch und gehorchen den selben Gesetzen.
Indem du nun einen rein beobachtenden Standpunkt einnimmt, bedeutet das nichts anderes, als dass ein Fragment der Schöpfung (nämlich du selbst) andere Fragmente (deine Umwelt) beobachtest oder wahrnimmst. Ein Teil des Universums betrachtet einen anderen Teil. Aus dieser höheren Warte gesehen, spielt das "Ich" oder Ego keine Rolle mehr. Jemand hat mal gesagt, dass sich bei der Geburt eines Menschen ein Teil des Universums ausstülpt und beim Tod wieder einstülpt. Nicht mehr und nicht weniger.

Um deinen wahren Platz im ganzen Gefüge zu erkennen, lächelst du die gesamte Schöpfung an.
Und das Universums / Gott lächelt zurück.

Du spürst die göttliche Liebe, die alles durchströmt. Du bist getragen und gehalten; eingebettet in ein Grösseres Ganzes. Dein Anteil ist wichtig, denn ohne dich würde im Universum etwas fehlen. Du brauchst deine Legitimation hier zu sein, nicht zu erarbeiten. Nichts was du tust oder nicht tust, kann dem irgend etwas hinzufügen oder wegnehmen. Es reicht, dass du BIST! Und du darfst dich vertrauensvoll in die Arme der Schöpfung sinken lassen.

Ausblick

Das Innere Lächeln bietet noch viel mehr und ich lade dich ein, selber damit zu experimentieren.
Es hat zum Beispiel das Potential, einen bis an die Schwelle des Erwachens zu führen. Die eigentliche Erleuchtung ist und bleibt eine Gnade, die einem entweder zuteil wird oder nicht. Das liegt nicht in unserer Hand. Aber den Weg dahin kann das Innere Lächeln ebnen.

Und das ist vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange. Denkbar wäre auch, in den eigentlichen Schöpfungsprozess zu kommen. Wir selbst sind nur ein mikroskopisch kleines Staubkorn dessen, von all dem, was IST. Trotzdem sind wir mit allem direkt verbunden. Vorstellbar wäre, sich mit dem grossen Schöpfungsprozess zu verbinden und uns als Teil dieser kreativen Schöpfungskraft zu verstehen und bewusst Anteil daran zu nehmen.

Das Fundament

Gerade Alte Seelen neigen manchmal dazu, den rein geistigen und transzendenten Erfahrungen den Vorzug zu geben, weil sie sich damit wohler fühlen, als sich mit der schwerfälligen, rauen, körperlichen Welt auseinanderzusetzen. Du hast dich aber für diese Inkarnation in deinem Körper entschieden! Entsprechend bildet auch der Körper das Fundament.
Deshalb ist die ganz einfache Grundübung so etwas wie die Basis, die sich zu pflegen lohnt, wenn man darauf aufbauen will.