Über mich

Warum funkeln nachts die Sterne? Wie kann sich eine Raupe in einen Schmetterling verwandeln? Was liegt hinter dem Horizont? Schläft die Sonne auch?

Neugier

Solche und ähnliche Fragen haben mich bereits als Kind beschäftigt. Ich wollte verstehen, wie die Welt funktioniert und was sie im Innersten zusammenhält. Schon früh entwickelte sich daraus ein Interesse an wissenschaftlichen Themen. Ich verschlang sämtliche Artikel über Astronomie und Raumfahrt, las in der Zeitung immer zuerst den Wissenschaftsteil und war Stammgast in der Bibliothek, wo die damals für mich unerschwinglichen Journals auflagen. Deshalb lag es auf der Hand, zuerst eine technische Ausbildung als Instrumentenoptiker (Glasbearbeitung) zu wählen und anschliessend mit einem Studium als Elektronik Ingenieur abzuschliessen.

Neben dieser rein verstandesmässigen Seite gab es aber schon immer auch eine mystisch-intuitive Welt, die mich seit je her begleitet.

Diese beiden auf den ersten Blick unversöhnlich scheinenden Welten lassen sich aber problemlos miteinander vereinbaren, ja gehören untrennbar zusammen, worauf schon Konfuzius, Leonardo da Vinci, Albert Einstein und andere herausragende Persönlichkeiten ihrer Zeit hingewiesen haben.

Eine wichtige Entdeckung für mich war, dass die rein verstandesmässige Weltsicht nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit abbildet. Dahinter und darüber hinaus existiert aber noch ein ganzes Universum an ebenso realen Wirklichkeiten, die dem denkenden Geist nur bedingt zugänglich sind, jedoch mit unseren anderen Sinnen erfahren werden können.

Zwei Welten

Weshalb berührt uns ein bestimmtes Musikstück? Was ist Bewusstsein? Haben wir eine Bestimmung im Leben? Wie sind wir mit allem verbunden? Was ist Liebe? Was passiert, wenn wir ganz im "Hier und Jetzt" sind?

Auf all diese Fragen hat unsere westliche Gesellschaft leider keine Antworten mehr. Durch immer noch genaueres Hinschauen und Sezieren lernt man zwar einiges über die kleinsten Details der Materie, aber man entfernt sich immer mehr vom grossen Gesamtbild. Diese Entfremdung und Abgetrenntheit von der Natur und vom Leben überhaupt ist ja inzwischen unübersehbar.

Die meiste Zeit in der gesamten Menschheitsgeschichte herrschte jedoch ein ganz anderes Weltbild vor. Die Verbundenheit mit dem Kosmos, mit der Natur und auch einer höheren Schöpfungskraft bildeten ein solides Fundament nicht nur für die Stammesgesellschaften, sondern auch für jeden einzelnen. Jeder hatte seinen Platz! Schamanen, Priester und Druiden schafften die Verbindung, um den Kontakt zu genau jener feinstofflichen Welt herzustellen, die wir heute buchstäblich aus den Augen verloren haben.
Ich will das nicht romantisieren, aber die komplette Abkehr und Entfremdung von der mystischen Seite des Universums hat uns in eine Sackgasse manövriert. Weder das eine noch das andere ist der Königsweg, sondern die gesunde Mischung macht's.

Eine Brücke zwischen diesen beiden Welten zu schlagen ist auch heute möglich, ja sogar dringend notwendig. Davon bin ich mehr denn je überzeugt!
Schon jetzt geben sich immer weniger Leute gerade der jüngeren Generation mit einem klassischen nine-to-five Job zufrieden. Die tiefe Sehnsucht und die Suche nach der Sinnhaftigkeit des Lebens, erfasst immer weitere Kreise. Wie lassen sich Kreativität, Inspiration und das Bedürfnis nach Verbundenheit mit dem Fluss des Lebens in der Praxis umsetzen? Die Lösung kann nicht sein, sich auf eine einsame Insel zurückzuziehen oder jahrelang in einer abgeschiedenen Höhle zu meditieren. Heute braucht es Möglichkeiten, sein Leben auch mitten in der Gesellschaft erfüllend und lebenswert gestalten zu können. Und dafür sind wir alle gefordert.

Achtsamkeit und Fotografie

Für mich war schon immer die Fotografie ein wichtiger Zugang zu dieser kreativen Welt. Ja generell die "Suche nach dem Licht", welche sich wie ein roter Faden durch meine ganze Biografie zieht. Zum einen betrifft das auf der beruflichen Ebene immer wieder Projekte mit physikalischem Licht im Zusammenhang mit Lasern, Objektiven, Glasfaserverbindungen, optischen Sicherheitsmerkmalen für Banknoten und Röntgendetektoren für die Raumfahrt.
Andererseits ist da aber auch stets die Suche nach dem "inneren Licht" präsent, geprägt durch Meditation, Naturerfahrungen, Kunst, Musik, Literatur, Philosophie, Mystik, Sagen und Geschichten und allem, was die Seele berührt und einen in der Tiefe nährt. Die Fähigkeit, auch leise Töne wahrzunehmen und die grösseren Zusammenhänge zu erkennen, sind für mich immer wieder unschätzbar wertvoll.

Diesen Spagat zwischen den beiden Welten zu schaffen, der rein rationalen und der intuitiv-sinnlichen Realität, ist nicht immer einfach. Und doch ist es mir über die Jahre immer wichtiger geworden, Kopf, Herz und Hand ganzheitlich in meinen Tätigkeiten zu verbinden.

Seit ich mit zehn Jahren das erste Mal eine Box­kamera in der Hand hielt und später mit Vaters Balgen­kamera auf Foto­pirsch durfte, bin ich vom "Foto­virus" angesteckt.

Wenn es gelingt, die ganz besondere Stimmung einer Szene mit der Kamera festzuhalten, sind das unbeschreibliche Momente! Eine wunderschöne Blume die sich öffnet, ein glitzernder Tautropfen in einem Spinnennetz, ein Wolke in Form eines Drachens oder wenn sich die Silhouette eines Berges im Abendlicht majestätisch gegen den Himmel abzeichnet, ...; solche magischen Momente, in denen man eins wird mit der Natur, lassen sich nicht planen, sondern nur entdecken, wenn sie sich einem offenbaren. Solche Bilder erfreuen nicht nur den Fotografen, sondern schaffen es auch mit Leichtigkeit, etwas von ihrem Zauber auf den Betrachter zu übertragen und dabei etwas ganz Tiefes, Heilsames in der Seele anklingen zu lassen. Als ob die Uhr für einen Moment stillzustehen scheint, und uns das Universum an seine unermessliche Fülle und Vielfalt erinnert.
Es ist alles da. Wir brauchen uns nur dafür zu öffnen!

Nektar für die Seele

Ich freue mich, dir auf dieser Website etwas "Nektar für deine Seele" und Inspiration im Alltag bieten zu können. Sei es durch "Achtsame Fotografie", Bilder die das Herz ansprechen oder inspirierende Texte zur Persönlichkeitsentwicklung.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag!
Lichtvolle Grüsse! :-)

Guy Birrer