Energiearbeit Einführung
Energiearbeit
Die Welt besteht nicht nur aus Materie, sondern auch aus ganz vielen weiteren Ebene, die alle miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, kann es deshalb sinnvoll sein, nicht nur auf der physischen Ebene aktiv zu werden, sondern auch energetische Aspekte mit einzubeziehen.
"Energiearbeit" hört sich mystisch an, aber eigentlich sind wir alle bereits bestens damit vertraut. Nur sagen wir dem im Alltag meistens nicht so. Jemandem gute Besserung zu wünschen, die Daumen für eine Prüfung zu drücken oder einen Glücksbringer in der Tasche zu tragen; das alles gehört in die Kategorie der Energiearbeit.
Indem wir uns vorstellen, wie unsere guten Wünsche einer kranken Person helfen um wieder gesund zu werden, unterstützen wir den Genesungsprozess auf einer zusätzlichen, energetischen Ebene. Ob das Gewünschte dann auch tatsächlich eintritt, hängt naturgemäss noch von ganz vielen anderen Faktoren ab. Aber die Energiearbeit stellt so etwas wie einen zusätzlichen Kanal zur Verfügung, mit dem man arbeiten kann.
Mit Energiearbeit lassen sich aber nicht nur Impulse setzen, die etwas bewirken sollen. Energiearbeit ist auch ein hervorragendes Werkzeug, um eine bestimmte Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können und so mehr darüber zu lernen. Zum Beispiel kann man damit etwas über die tieferen Ursachen einer Blockade erfahren, oder man bekommt mehr Verständnis dafür, weshalb eine Person so und nicht anders gehandelt hat.
Aktion und Reaktion
Alles was wir auf der physischen Ebene tun, hat auch direkte Auswirkungen auf denjenigen, der die Aktion ausführt. Wer einen Stein in die Höhe hebt, muss die entsprechende Kraft dafür aufwenden. Wenn er den Stein dann fallen lässt, wird die Energie schmerzhaft auf die Zehen übertragen, sofern diese dem Stein im Weg sind.
Nicht anders verhält es sich mit Aktionen auf der energetischen Ebene. Wenn wir jemandem gute Besserung wünschen oder liebevolle Gedanken senden, werden wir selber auch von dieser positiven Energie profitieren. Genau so wie es aber schonungslos auf uns zurückfallen wird, wenn wir jemandem etwas Schlechtes wünschen!
Die richtige Intention
Als erstes bevor man mit der Energiearbeit beginnt, sollte man immer die eigene Motivation prüfen. Handelt man tatsächlich in bester Absicht und höchsten Wohle aller? Wenn es sich um rein egoistische oder sogar für andere schädliche Ziele handelt, sollte man auf jeden Fall die Finger davon lassen!
Gut geeignet sind hingegen Ziele, die für alle eine echte Verbesserung der Situation bringen oder um mehr über eine bestimmte Situation zu lernen. Auch sollte man sich hüten, auf ein Ziel hinzuwirken, das bloss gut gemeint ist, aber unter Umständen an einem anderen Ort Schaden anrichtet.
Am besten hört man auf sein eigenes Gewissen, das ein guter Gradmesser dafür ist.
Unterschiedliche Methoden
Es gibt unzählige Methoden, um auf der energetischen Ebene Impulse zu setzen. Manifestieren, positiv Denken, Talismane, Rituale oder auch magische Praktiken gehören dazu. An dieser Stelle möchte ich eine Methode beschreiben, die sich einerseits durch eine einfache Anwendung auszeichnet, andererseits aber auch erstaunlich gute Resultate liefert.
Energieraum
Alles was es für diese Methode braucht, ist ein bisschen Vorstellungskraft. Am besten schliesst du dazu die Augen und stellst dir einen einfachen Raum vor mit einem Boden, einer Decke und vier Wänden. In der Mitte dieses Raumes stellst du dir nun den Gegenstand oder die Person vor, mit der du arbeiten willst.
Angenommen, du möchtest deinem schmerzenden Rücken etwas Gutes tun. Dann stellst du dir ein Abbild deiner Person im Raum vor, während du die Szene von aussen betrachtest. Du bist immer der neutrale Beobachter.
Als erstes nimmst du einfach die Situation wahr, so wie sie sich vor deinem geistigen Auge präsentiert. Wie fühlt sich das alles an? Ist alles in helles Licht getaucht oder eher düster? Fühlen sich die Wände beengend an oder gibt es genügend Platz? Ist die Luft klar oder wabert dichter Nebel im Raum?
Als nächstes wendest du dich der Person genauer zu. Wie steht sie da? Aufrecht oder gebeugt unter einer grossen Last? Zeigt sich diese Belastung vielleicht sogar in Form eines Steins oder eines schweren Rucksackes? Oder steht sie knietief im Sumpf und kann sich kaum bewegen?
All diese Bilder die auftauchen, sind wichtig! Sie geben dir einen direkten Hinweis darauf, wo etwas im Argen liegt und geben dir auch die Möglichkeit, auf der energetischen Ebene direkt etwas zum Positiven zu verändern.
In diesem virtuellen Raum stehen dir alle Möglichkeiten zur Verfügung! Wirklich alle! Du kannst zum Beispiel mit einem kosmischen Staubsauger all den Schmutz und Staub wegsaugen, mit einem Platzregen porentief reinigen und einem überdimensionierten Fön alles wieder trocknen. Oder du kannst den ganzen Schlunz, der sich am Boden gesammelt hat, einfach über einen Abfluss im Boden abfliessen lassen.
Du kannst die Wände zur Seite schieben oder gleich ganz entfernen, um mehr Platz zu schaffen, den Boden durch eine grüne Wiese ersetzen, darüber die Sonne scheinen lassen und die Luft mit Fliederduft erfüllen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Im Falle von Rückenschmerzen wirst du dich nach den allgemeinen, atmosphärischen Verbesserungen wahrscheinlich auf den Rücken der Person im Raum konzentrieren und dort schauen, ob du eine Ursache für die Probleme erkennen kannst. Vielleicht kannst du eine Last beseitigen, mit wärmenden Sonnenstrahlen die Muskelverspannungen lösen oder was auch immer dir in dieser Situation gerade richtig erscheint. Lass dich von deiner Intuition leiten.
Entscheidend bei dieser Arbeit ist vor allem das Gefühl! Wie fühlt es sich jetzt an, nachdem du die Veränderungen vorgenommen hast? Spürst du den Unterschied zu vorher? In diesem neuen Gefühl liegt die eigentliche Kraft, welche die Veränderung auch in der feststofflichen Welt bewirkt.
Wenn du mit dem Resultat zufrieden bist, drückst du den Mittelfinger deiner rechten Hand einmal gegen den Handballen und sagst in Gedanken: "speichern und schliessen". (Du kannst auch einen anderen Anker verwenden - mach es einfach immer gleich). Damit ist die Energiearbeit abgeschlossen und die Bilder können wieder verblassen. Damit hast du einen kräftigen Impuls auf der energetischen Ebene gesetzt und du wirst staunen, was sich darauf auch auf der physischen Ebene alles bewegt!
Anwendungsbeispiele
Du kannst die Methode nicht gegen eine ander Person anwenden, sehr wohl aber für oder mit einer anderen Person.
• Wenn du zum Beispiel nervös bist wegen eines Zahnarztbesuches, kannst du dir am Abend vorher im Energieraum die Situation in der Praxis bildlich vorstellen. Dann sorgst du für eine angenehme Atmosphäre, ein warmes Licht, ein feiner Duft und schaust, dass auch der Zahnarzt entspannt ist und sich wohl fühlt, und damit eine ruhige Hand hat. Du wirst staunen, wie gut der Besuch dann tatsächlich über die Bühne geht!
• Ich stand einmal vor dem Problem, dass ich mit einem Therapeuten einfach keinen gemeinsamen Draht gefunden habe. Beim Blick in den Energieraum zeigte sich, dass wir uns zwar gegenüber standen, aber auf ganz unterschiedlichen Wellen auf und ab tanzen, wie Korken im Wasser. Alles was ich gemacht habe, war, die Wellenbewegungen einander anzugleichen. Und seit dort verstehen wir uns prächtig!
• Ein anderes Mal hat sich der Hausarzt schwer damit getan, die Ursache für ein gesundheitliches Problem zu finden, bis ich im Energieraum bemerkt habe, dass alles mit einem dichten Nebel gefüllt war! Er konnte gar nichts sehen, beim besten Willen nicht! Nach dem Absaugen des Nebels hat er die Ursache für die Beschwerden dann auf Anhieb gefunden.
Diese Methode funktioniert aber nicht nur für Menschen, sondern auch Gegenstände, Ideen, Konzepte, ja oder sogar sein ganzer Lebensweg kann auf diese Weise positiv beeinflusst werden. Der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt, so lange man sich an den Grundsatz hält, immer nach bestem Wissen und Gewissen und zum höchsten Wohle aller zu handeln.
Energiearbeit kann keine Handlungen in der realen Welt ersetzen. Aber es ist eine sinnvolle Ergänzung, gerade dort, wo man mit den klassischen Mitteln an seine Grenzen stösst, oder um weitere Facetten kennenzulernen, die sich nur auf der energetischen Ebene zeigen.
Ich wünsche dir viel Erfolg mit diesem neuen Werkzeug und freue mich über positive Rückmeldungen! :-)
Guy
Computer entstören - Praktische Anwendung der Energiearbeit
Viele Leute fühlen sich schnell einmal ausgelaugt, wenn sie am Computer arbeiten. Aber auch andere Geräte mit Bildschirmen wie Laptops, Tablets, Mobiltelefone und E-Book Reader sind davon betroffen. Der Grund dafür kann sein, dass dir diese Geräte Energie absaugen!
Ein Blick im Energieraum schafft sofort Klarheit! Wenn du einen Energiewirbel siehst, der von dir in das Gerät hinein führt, Drähte, Kabel, Schläuche oder eine Art Sog verspürst, ist das ein Zeichen dafür, dass du massiv Energie verlierst, jedes Mal wenn du mit diesem Gerät arbeitest!
Interessanterweise scheint es sich dabei nicht nur um ein individuelles Problem zu handeln, sondern auch um ein kollektives Phänomen all dieser Geräte.
Um die Sache zu bereinigen, löst du im Energieraum wie oben beschrieben alle unerwünschten Verbindungen oder du saugst sie mit einem kosmischen Staubsauger ein! Wenn du willst, kannst du danach das Gerät zusätzlich noch mit einer Schutzschicht oder einer Kristallkugel umhüllen, um sicherzustellen, dass sich die unerwünschte Verbindung nicht wieder aufbauen kann.
Damit ist die Sache erledigt und du wirst staunen, wie viel weniger anstrengend das Arbeiten mit diesem Gerät plötzlich geworden ist! Vielleicht musst du die Übung nach ein paar Wochen wiederholen, sobald sich abzeichnet, dass wieder Energie verloren geht.
Auf die gleiche Weise lassen sich auch andere Geräte entstören, wie z.B. Mikrowellengeräte, die Mobilfunktantenne vor dem Haus, das E-Mail Postfach, der Briefkasten, das Handy oder was auch immer dir Energie raubt.